Round Table School of Hope bei Angela Merkel

04.11.2008

Oftmals steht insbesondere bei Nationalen Service Projekten die Frage der Nachhaltigkeit eines Projektes im Raum. Die Antwort haben wir bisher auf verschiedene Weisen erhalten. Die neuste Antwort darauf ist eine Einladung in das Bundeskanzleramt, da sich die Round Table School of Hope unter den besten 25 Projekten Deutschlands platzieren konnte, die an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeiten.

Der Wettbewerb startsocial (www.startsocial.de) sucht nach herausragenden sozialen Initiativen, die im Schwerpunkt ehrenamtlich getragen sind und ein Standbein in Deutschland haben. Der Wettbewerb wird vornehmlich durch die Wirtschaft getragen (McKinsey, Pfizer, ProSiebenSat.1, Siemens) und durch eine Schirmherrin in der Politik abgerundet: durch die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.
Seit 2001 haben sich über 4.000 Projekte beteiligt.

Ein Projekt durchläuft im Wettbewerb verschiedene Auswahl-, Bewertungs- und Beratungsphasen. Zentrale Bewertungskriterien sind Wirksamkeit (gesellschaftliche Bedeutung, wie vielen wird wie stark geholfen), Nachhaltigkeit (langfristige Ursachenbekämpfung), Effizienz (Sorgsamkeit des Mitteleinsatzes, Projektaufwand), Übertragbarkeit (an andere Orten, in andere Themenbereiche). Bei der Abschlußbewertung vergaben die sechs Juroren Noten von "sehr gut" und"ausgezeichnet" für die Round Table School of Hope. "Was Sie und Ihre Teammitglieder  bislang erreicht haben ist beachtlich. Ich bin beeindruckt von der Professionalität mit der Sie ihre Idee verfolgen", schrieb ein Juror in seiner Bewertung.

In der Bundesauswahl zu sein, bedeutet eine tolle Auszeichnung unseres RT-Engagements in Kenia. Seit 2005 sind viele Teammitglieder in dieses  Projekt involviert und 94,5% der Deutschen Tische beteiligten sich durch vielfältige Aktionen im NSP-Jahr. Dadurch konnten wir für viele Menschen  vor Ort nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Dadurch werden sich die Lebensbedingungen vieler Familien mittel- bis langfristig stark verbessern. Hier ist zeigt sich deutlich, was man erreichen kann, wenn man einfach anpackt und sich engagiert. Unseren größten Respekt zollen wir als ex-NSP-Team den Tablern und Tischen, die sich so stark für eine tolle Sache eingesetzt haben und hoffen, dass auch ihr irgendwann unsere Schule der Hoffnung selbst besuchen werdet. Mindestens in den nächsten zwei Jahren gibt es noch viel zu tun und wir werden dafür auch die ein oder andere Spende noch sehr gut gebrauchen können.

So war die Round Table School of Hope am 29. September 2008 in das Bundeskanzleramt in Berlin eingeladen, wo die Projektkoordinatoren  Christian Holst und Stefan Bügler, stellvertretend für alle Tabler und Tische in Deutschland, die Auszeichnung aus den Händen der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel entgegennahmen.

Stefan Bügler für das Round Table School of Hope Team

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