Wer ist “Round Table 27 Pinneberg”?

Round Table ist eine parteipolitisch und konfessionell neutrale Vereinigung junger Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren. Die Idee und die Organisationsform von Round Table haben ihren Ursprung in der Tradition des englischen Clublebens: Örtlich selbständige "Tische" führen jeweils etwa 20 bis 25 junge Männer unterschiedlicher Berufe und Wirkungsbereiche zusammen.

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RT 27 Pinneberg wurde am 24.04.1964 offiziell und feierlich in Round Table Deutschland aufgenommen.

Unsere Mitglieder treffen sich jeden 2./4. Montag zu einem Tischabend im Rellinger Hof, 25462 Rellingen, Hauptstr. 31. Unter der Leitung des Präsidenten (bei Abwesenheit durch den Vizepräsident oder eines anderen Mitgliedes des Präsidiums) werden die “Tischregularien” abgewickelt, Termine besprochen und Vorbereitungen für zukünftige Veranstaltungen getroffen. Bei einem anschließenden gemeinsamen Essen werden Gedanken ausgetauscht und über aktuelle Themen kontrovers diskutiert. Im Mittelpunkt steht ein Vortrag aus den eigenen Reihen oder von einem Gastreferenten.

Die Idee: adopt, adapt, improve

Round Table erwartet von seinen Mitgliedern Aufgeschlossenheit und Interesse gegenüber traditionellen wie neuen Ideen und Entwicklungen entsprechend dem Motto "adopt, adapt, improve". Das Motto stammt aus einer Rede des englischen Duke of Windsor, der im Jahr 1927 mit diesen Worten junge Männer dazu ermunterte, bewährte Lösungen zu übernehmen und sie auf die veränderten Verhältnisse der Gegenwart und der Zukunft hin weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Ein wesentlicher Teil des Clublebens ist deshalb der Information über die Ursachen und Auswirkungen aktueller Entwicklungen und dem Austausch von Berufs- und Lebenserfahrungen der Tischmitglieder untereinander gewidmet. Der einzelne kann auf diese Weise Standpunkte und Meinungen auch aus der Sicht anderer heraus kennenlernen und seinen Horizont über den eigenen Erfahrungsbereich hinaus erweitern. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen und Verhaltensweisen fördert bei den Mitgliedern von Round Table eine Form der Toleranz, die Gemeinsamkeiten über Unterschiede hinweg entwickelt und dabei Gräben nicht zuschüttet, sondern Brücken darüber baut.

Das Clubleben

Die örtlichen Tische von Round Table treffen sich alle zwei Wochen zu einem "Tischabend". Dieser Tischabend beginnt häufig mit einem gemeinsamen Essen und hat in der Regel einen Vortrag aus den eigenen Reihen oder von Gastreferenten im Mittelpunkt. Daneben gehört der "Drei-Minuten-Vortrag" eines Tischmitgliedes zu einem tagesaktuellen Thema und die Abwicklung der tisch-internen "Regularien" zum normalen Verlauf des Abends. Gelegentlich kommt ein "Ego-Vortrag" hinzu, in dem sich ein neues Tischmitglied vorstellt oder in dem ein älteres Mitglied den Tisch über Veränderungen in seinem persönlichen Umfeld informiert. Zu den Tischabenden sind häufig auch die Partnerinnen der Tischmitglieder als Gäste eingeladen.

Das Clubleben beschränkt sich nicht auf den einzelnen Tisch, sondern führt weit darüber hinaus. In der Vielzahl von Treffen und Veranstaltungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene lernen sich Mitglieder von Round Table aus unterschiedlichen Regionen, Ländern und Kulturen kennen. Das verbindende Element dabei ist über alle Unterschiede und Grenzen hinweg die Freude aller "(Round) Tabler" an der Begegnung mit anderen Menschen und ihre gemeinsame Grundhaltung.

Einmal im Jahr treffen sich die deutschen Tische von Round Table zu einem "AGM" (Annual General Meeting). Darüber hinaus organisieren benachbarte Clubs gemeinsame Veranstaltungen, und einzelne Tische richten Wochenend-Veranstaltungen aus, zu denen sie bundesweit alle Mitglieder von Round Table einladen.

International hat jeder deutsche Tisch von Round Table in den anderen europäischen Ländern jeweils einen Partnerclub. Die Partner-Clubs treffen sich einmal im Jahr zum "Euromeeting" (oder auch "Nummern-Treffen" genannt), für das in jedem Jahr ein anderer der Tische der Gastgeber ist. Darüber hinaus veranstalten die Organisationen von Round Table in regelmäßigen Abständen "Mass-Touren", Rundreisen durch ihre Länder, zu denen sie die Round Table Mitglieder weltweit einladen.

Der gesellige Rahmen dieser Begegnungen und Veranstaltungen und die selbstverständliche Beteiligung auch der Partnerinnen führt zu einer Vielzahl von Kontakten, Verbindungen und Freundschaften, die oft weit über die Zeit der Round Table Mitgliedschaft hinaus reichen.

Round Table erwartet von seinen Mitgliedern, dass sie an mindestens 60 Prozent der örtlichen Veranstaltungen teilnehmen. Die Aufnahme in Round Table geschieht durch die Empfehlung eines Mitgliedes und bedarf der einstimmigen Billigung aller anderen Mitglieder des Tisches.

Vertrauen und Freundschaft

Die Herzlichkeit und menschliche Großzügigkeit, mit der "Tabler" in Deutschland und in aller Welt einander begegnen, gehören zu dem Erfahrungshorizont eines jeden Mitgliedes von Round Table. Oft genug wachsen daraus lebenslange Freundschaften. Und Round Table erleichtert auch so manches Problem im Alltag: So findet man zum Beispiel bei einem Wohnungswechsel in eine noch unbekannte Stadt sofort einen Kreis von Gleichaltrigen vor, von denen man durch die eigene Zugehörigkeit zu Round Table einen Vorschuss an Vertrauen und Unterstützung erwarten darf.